Hamburg Rumble

zum Hamburg Rumble mit dem Bus

Für die 9 Busfahrer war die Abreise für 13h am Freitag anberaumt. Ganz konnten wir das nicht einhalten etwas später starteten wir dann in den Wiener Wochenendverkehr. Der Flo hatte nach stundenlanger Telefoniererei am Donnerstag gerade noch einen Platz im Bus ergattert, die Dimensionen des Gefährts allerdings unterschätzt und seine Isomatte wegen dem zu erwartenden Platzmangels (zwinker) zu Hause gelassen. In Wahrheit hatten 9 Mann plus Gepäck für ein Turnier wo schlechtes Wetter erwartet wurde Platz.

Auf der Autobahn begann dann die längste Quartettschlacht die ich je erleben durfte. Nach mehreren Waffenstillständen war das ungleiche Duell Russen gg. Swiss Air entschieden. 4 x 18.000 Schub war einfach zu viel.

Beim Kaufen der Tschechischen Autobahnvignette ließen sich Dom und BigJ von Gerhard Busek beraten ohne diesen zu erkennen. Der hat jetz auch schon ganz viele graue Haare, wie die Zeit vergeht. In Prag haben wir uns nicht verfahren, beim Bahnhof einfach links ist zwar noch immer richtig, man kann sich aber auch immer rechts halten und links abbiegen und kommt so auch auf die Autobahn Richtung Dresden.

Hinter Prag machten wir die erste längere Pause um flüssigen Proviant zu kaufen und vom Lungenbrot zu naschen. Die Notstop Griffe in der letzten Reihe die den Fahrer zur Pinkelpause zwingen wurden erstmals eingesetzt und konnten den David gerade so vorm Platzen retten.

Den ersten Kilometer nach dem Stop gings gleich mal mit offener Kofferaumtür weiter also mussten wir am Pannenstreifen stehen bleiben und unser Gepäck zählen. Rausgefallen ist nichts danke Tetris fürs Schlichttraining.

Dom konnte bei eine Kartenrate Handyspiel nicht wirklich glänzen und verschätzte sich bei Hawaii und Jerusalem jeweils um 6000km.

Gleich hinter der Deutschen Grenze warteten arbeitswütige Polizisten die einen 9erbus allerdings als zu kleine Herrausforderung ansahen und statt uns einen tschechischen 30er Reisebus rauswinkten. Glück gehabt!

Auf der Strecke gibts in Deutschland keinen Burgerking neben der Autobahn also wurde die nächste Pause auf einer riesigen Fernfahrer Raststädte abgehalten. Danach begann die 100km Nebelbank. Sichtweite teilweise 30m aber 150km/h traut sich so mancher Teutone trotzdem zu.

Nach ca. 12h Fahrt konnten wir in Hamburg schnell unser Klassenzimmer in einem Kontainer finden. Der Rest des Teams war schon eingeschlafen und wir wollten es ihnen nach der langen Autofahrt auch schnell gleich tun.

Am Morgen wurden wir positiv von einem tollen Frühstück mit Eierspeise und hauchdünn aufgeschnittenen Prosciuto überrascht. Danach gings im dichten Nebel zu den nahen Feldern.

Erster Gegner waren die Dänen von 4xA (Aarhus und Konsorten). Gemeinsam kamen wir zu der Entscheidung alle gesunden Spieler jedes Spiel einzusetzen. Delay würde die Liste (Drops, Scores, Assists, Auf der Line…) führen und seine Schultern schonen. Die Dänen waren das weiche Geläuf mehr gewohnt als wir und wohl auch etwas besser zusammengespielt und konnten ihre O sicherer durchbringen was in einer Niederlage für uns resultierte. Ergebniss 12:14 (ohne gewähr)

Gleich im Anschluss konnten wir Catchup bei einem einfachen Auftakt in die Outdoorsaison zusehen. Hardfish 2 waren für die Grazer kein Gegner. Am Ende waren die Grazer Turnier und Spiritsieger. Nur gegen Cracy Dogs hielten die Nerven nicht. Das Wochenende ist für die Grazer sicher gut fürs (übersteigerte) Selbstvertrauen.

Unser nächster war Frank N. Hannes blieb als Coach auf der Sideline dafür war der Jul viel besser im Spiel als in der ersten Partie. Wir starteten stark und konnten wegziehen. Nach einer Punkterally des 5. der Deutschen Meisterschaft konnten wir nach einem Nemo Hammer den Sieg im Universepoint feiern. Ergebniss 13:12

Im letzten Gruppenspiel gg. Wallcity leisteten wir uns nach gutem 4:1 Start eine Phase voller Fehler und mussten einem 3 Punkte Rückstand nachlaufen. Die Partie wurde immer hitziger, wir spielten mit der kleinen Rotation (sogar der Delay wurde aktiviert) und konnten mit O in den Universepoin gehen. Im Punkt davor hatten wir einen Greatest zurückgecallt die Diskussion danach kann man als ausgedehnt und hitzig bezeichnen. Bis zur Endzone spielten wir im letzten Punkt mit unserer Crunch O sicher dann Turn bei unserem Endzonenpass. Davor gab es allerdings einen Travelcall. Am Spielfeldrand standen unsere restlichen Gegner aus der Gruppe weil der eine Punkt den Ausgang der gesammten Gruppe bestimmen würde. Wir scoren, wir sind Gruppenerster, sie scoren wir sind Gruppen 4.

Die Diskussion endete irgendwann wir hatten nochmal die Chance auf die Entscheidung die Berliner waren allerdings am Ende die glücklicheren. Ergebniss 11:12

Im Spiel kam das vom Mentalboy eingeführte Wort “Boomerang” zum Einsatz. Es sollte wie im Training besprochen Diskussionen die zu nichts führen beenden. Der Konter drauf ist “Boomerang fürn Arsch”….

Wir sind also ins untere Bracket gerutscht die Coaches waren nicht zufrieden und das Team auch nicht. Vorm 4. Spiel des Tages wurde also wieder hochkonzentriert aufgewärmt. Der Gegner Cambo Cakes konnte nicht ganz mit uns mithalten und wir schafften einen Sieg ohne zu glänzen. Das untere Bracket war trotzdem eine Entäuschung nach einem Tag voller uncharakteristischer Fehler.

Bei einem Bier konnten wir dann zuschauen wie junge “The Big EZ” ohne Rich, Mat, Matsl im Cap gg. 8 7Schwaben einen 2 Punkte Vorsprung verspielte und im Viertelfinale verlor.

Danach gings zum Jugoslawen zum Civi und Dubrovnikteller spachteln. BigJs Mütze blieb als Salzstreuerkörbchen dort wurde uns aber von MUCspielern nachgetragen. Um 11 hat auch der letzte geschlafen. Ausnahme waren die die noch keine Toleranz fürs Teameigene Sägewerk aufgebaut haben, bzw. die Oropax vergessen haben.

Jul und Basti konnten am Sonntag nicht mehr spielen wir hatten aber noch die Chance auf Platz 9.

Gut organisierte und freundliche Cracy Dogs waren aber zu stark für uns., nach einem schlechten Start änderten wir im Timeout die Herangehensweise und teilten das Team in O und D-line. Unsere O konnte aber nicht konstant scoren und die D konnte die Schweizer nicht stoppen so wurde der Rückstand immer größer. Endstand 8:14

Für die Revanche gg. Wallcity blieben wir bei der Lineeinteilung. Die D-Line nutzte den leichten Wind und konnte die zahlreichen ,durch die Zone provozierten, Turns zu Punkten nutzen. In der ersten Halbzeit war fast nur die D-Line am Feld (Zwischenstand 8:2). Ein wenig Ergebnisskosmetik gelang den Berlinern noch aber am Schluss beendete die D-Line das Spiel. Spirittechnisch war das 2. Treffen besser aber auch nicht friktionsfrei.

Am Ende waren wir 11. was nach dem 3. Platz vom letzten Jahr klar unter den Erwartungen lag. Im oberen Bracket waren allerdings noch einige schlagbare Gegner die Universepoint Niederlage gg. Wall City war einfach der Knackpunkt.

Der Bus musste dann auch schnell wieder weg um nicht zu spät nach Wien zu kommen. Da alle schlafen wollten waren alle Nackenrollen und der Negerpolster heiß umkämpft. Das nach hinten hin im Bus die Plätze immer gemütlicher werden war da auch schon jedem klar.

Eine kleine Ehrenrunde in Teplice musste dann noch sein zurück gings alles in allem allerdings schneller. Dem Armin und so manchem Wiener wurde in Wien die Länge des Handelskais erst bewusst . Zum Glück ist er uns noch einmal über den Weg gelaufen nachdem wir uns 5km von seiner Wohnung entfernt um 1 in der Früh mit den Worten: “Besser wirds für dich nicht mehr zum aussteigen!” verabschiedet haben.